
Besucher des Niederrheins erwarten vielfältige kulinarische Erlebnisse, ermöglicht durch eine Vielzahl regionaler Lebensmittel, die hier kultiviert werden. Gemüse und Obst, Fleisch und Geflügel, Wild und Eier, Getreide und Milchprodukte - der Niederrhein ist eine der ältesten und bedeutendsten Gartenbauregionen Deutschlands.
Die Menschen am Niederrhein sind mit ihrer Region sehr stark verwurzelt. Eine Vielzahl landwirtschaftlicher und gastronomischer Betriebe ist bereits seit Generationen familiengeführt. Das familiäre und nachbarschaftliche Miteinander wird von den Menschen am Niederrhein gelebt. So ist es kein Wunder, dass die Produkte aus der Region auch in den Küchen der Restaurants Verwendung finden: frisch und saisonal, traditionell zubereitet oder neu kombiniert.
Gehen Sie auf eine kulinarisch-kulturelle Reise durch die Kreise Wesel und Kleve entlang des Niederrheins und machen Sie sich selbst ein Bild.
Aktuelles aus der Genussregion finden Sie weiter unten auf dieser Seite!

Alles rund um die paradiesische Frucht
Wesel-Bislich, 8/2010. „Äpfel pur“ – das ist ein Versprechen. Denn nur Äpfel, erntefrisch vom Baum und sonst gar nichts, kommen rein ins Saftmobil. Und raus kommt naturreiner Apfelsaft, der vor den Augen der Gäste in 3- oder 5-Liter Packs abgefüllt wird und mit nach Hause genommen werden kann. Frischer geht’s nicht. Und nachhaltiger auch nicht. Doch das ist nur die halbe Wahrheit, denn hinter „Äpfel pur“ steckt noch viel mehr. Zum Beispiel eine interaktive Veranstaltung, die am Sonntag, den 12. September, auf dem Neuhollandshof in Wesel am Niederrhein stattfindet. Wieder einmal machen Thea und Rolf Clostermann ihre Türen ganz weit auf und laden neugierige Apfelfans auf die Plantage ein. Von 11.00 bis 17.00 Uhr dreht sich hier alles um die paradiesische Frucht. Der Eintritt ist frei.
Einen ganzen Tag lang macht das Saftmobil halt bei den Clostermanns, und die Veranstaltungs-Teilnehmer können sich mit Apfelsaft direkt vom Baum versorgen. Der frisch renovierte Hofladen zeigt sein schönstes Gesicht und hält viele Überraschungen für die Gäste bereit. Um 14.00 Uhr heißt es ran an die Outdoor-Kochstation. Heiß hergehen wird es dann beim gemeinsamen Apfelpfannkuchen-Backen. Und wer die einmal probiert hat, der weiß: Die schmecken ganz genau so wie früher, wenn Oma am Herd stand. Um 15.00 Uhr ist noch einmal volle Konzentration gefragt. Rolf Clostermann hält „Apfelsprechstunde“. Ob Anbau oder Baumschnitt, Schädlinge oder Nützlinge, Vitamingehalt und Lagerfähigkeit – der Bio-Obstbauer gibt sein Wissen gerne weiter und beantwortet geduldig alle Fragen.
Die Veranstaltung „Äpfel pur“ findet im Rahmen der Aktionstage Öko-Landbau in NRW 2010 statt. Unter dem Motto „Genießen, feiern und informieren“ präsentieren sich vom 3. bis 12. September Bio-Betriebe in Nordrhein-Westfalen. Auch die Clostermanns sind mit dabei. „Wir freuen uns, wenn wir mit unserer Veranstaltung einen Beitrag zum bewussteren Umgang mit der Natur leisten können. Äpfel sind ein Geschenk des Himmels. Das sollte einfach nicht in Vergessenheit geraten“, so Rolf Clostermann. Das Demeter Siegel gibt ihm recht.
Weitere Informationen zum Neuhollandshof unter Tel. 02859 325 oder per e-mail unter info@bio-obst-clostermann.de. Website: www.bio-obst-clostermann.de

Mit kulinarischen Spezialitäten und touristischen Informationen aus der Region präsentierte sich der Niederrhein am 12. und 13. Juli beim Weltfest des Pferdesports, dem CHIO in Aachen. Während des Empfangs des CHIO-Partnerlandes 2010, bot in diesem Jahr Nordrhein-Westfalen am Montagnachmittag auf dem Aachener Rathausplatz ein buntes Programm einschließlich der Präsentation nordrhein-westfälischer Köstlichkeiten. Der Niederrhein wurde hierbei von der Genussregion Niederrhein e.V. vertreten. Mit den Spezialitäten der Grafschafter Weinbergschnecke und des Niederrheinischen Gänse-Eis präsentierte sich das Restaurant „Xantens Esszimmer" (im Hotel van Bebber), in Aachen als Botschafter der Region. „Den Gästen machen wir den Niederrhein schmackhaft mit Royale vom Niederrheinischen Gänseei, mit Fumé vom Wildschweinschinken und mit Grafschafter Weinbergschnecken in klarer Tomatensülze mit Kräuterdeckel", sagte Lydia Wefelnberg vom Xantener Esszimmer. Gemeinsam mit Tourismus NRW trat der Niederrhein am folgenden Dienstag auch in der Zeltstadt auf dem Wettkampfgelände auf. Niederrhein Tourismus, als touristische Dachorganisation der Kreise Wesel, Kleve, Viersen und der Stadt Krefeld, machte hier einen ganzen Tag lang auf den großen Freizeit- und Erholungswert der Region aufmerksam. Mit dabei war die Obstkelterei van Nahmen aus Hamminkeln, die kulinarisch interessierten Besuchern im NRW-Zelt ein Gläschen niederrheinischen Saft angeboten hat. Der CHIO Aachen findet seit 1924 in Aachen statt und ist als offizielles internationales Pferdesport-Turnier (Concours Hippique International Officiel) weltweit bekannt. www.genussregion-niederrhein.de
Artikel in der Rheinischen Post vom 10. Juli 2010 Informationen zur Genussregion Niederrhein: Geschäftsstelle Genussregion Niederrhein e. V. EntwicklungsAgentur Wirtschaft Kreis Wesel Monika Stallknecht, Tel. 0281 / 207 4923
Grafschafter Weinbergschnecken und Gänse-Eier präsentieren sich in Aachen

Unter dem Motto „Zu Gast wo sich Niederrhein und Münsterland begegnen“ trafen sich die beiden Landesteile am 13. Juni 2010 und präsentierten sich in Sachen Natur und Landschaft, Naturerleben, regionale Spezialitäten, gesunde Ernährung, Landwirtschaft, Ernährungshandwerk und Gastronomie sowie Tourismus von ihrer informativen und kulinarischen Seite präsentieren. Über 70 Akteure aus den benannten Bereichen lockten mit ihren Informations- und Probierständen und ihren kulturellen Darbietungen viele tausend Genießer an.
Die Veranstaltung begann mit einem ökumenischen Gottesdienst in plattdeutscher Sprache. Der Gottesdienst wurde musikalisch begleitet von der Bläsergruppe Rhede-Büngern.
Schirmherr der Veranstaltung am 13. Juni war der nordrheinwestfälische Umweltminister Eckhard Uhlenberg. Die Veranstaltung wird gefördert durch das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordhein-Westfalen.
Programm (hier zum Download)
Veranstaltungsflyer (hier zum Download)
Klicken Sie auf die Bilder für eine vergrößerte Ansicht:

Der Kochwettbewerb ist beendet.
Hier gibt es weitere Infos und die Rezept der Siegerköche
http://niederrheinische-gaenseeier.de/index.html
Teilnehmen konnten alle Berufsköche, alle Auszubildende aus der Gastronomie und der Gemeinschaftsverpflegung.
Termine
Presseaufruf am Donnerstag, den 20.05.2010 um 11.00 Uhr
Anmeldeschluss bis Samstag, den 05.06.2010 bis 24.00 Uhr
Wettbewerbstermin: Montag, den 14.06.2010 ab 15.30 Uhr
Wettbewerbsbüro
Schutzgemeinschaft Niederrheinische Gänse-Eier e.V.
Hinter der Mauer 106
47574 Goch
Telefon 02823-9219092
Telefax 02823-9219319
Mail: info@niederrheinische-gaenseeier.de
Internet: www.niederrheinische-gaenseeier.de

Im Rahmen der Bildungsoffensive Stadt- und Landtouren: "Wirtschaft erleben in der Region", die vom Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (MUNLV) gefördert wird, haben wir die Projektidee zur "Niederrheinischen Gänse-Eier Radtour" entwickelt.
Das Niederrheinische Gänse-Ei ist ein vollkommenes Stück niederrheinischen Lebens - eine in Europa einmalige Spezialität der Region. Seit Alters her ist die Haltung von Legegänsen am Niederrhein und der Verzehr von Gänse-Eiern belegt. Es ist verstärkt gelungen, das Niederrheinische Gänse-Ei auch in die Gastronomie einzuführen. Grund genug, diesen "Leuchtturm" den Gästen und Einheimischen am Niederrhein zugänglich zu machen. Vor allem Einzelreisende und Familien sind die Zielgruppe; es ist aber auch möglich, die heute vorgestellte Tour mit einem Führer oder Führerin zu erleben.
Zusammen mit den Projektpartnern, die Schutzgemeinschaft Niederrheinische Gänse-Eier e.V. und die Stadt Kalkar, wurde das Projekt umgesetzt. Hierzu wurden rund 75 Arbeitsstunden ehrenamtlich erbracht. Weiterhin wurden über 1000 Euro Spenden- und Eigenmittel für die Beschilderung eingeworben.
Als gemeinnützige Organisation setzt sich der Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. für eine
zukunftsfähige Verkehrspolitik ein. Das einfache Credo lautet: Wir machen uns stark für eine umweltund sozialverträgliche, sichere und gesunde Mobilität!
Nach der letzten bundesweiten Untersuchung des Mobilitätsverhaltens in Deutschland ist immerhin die Hälfte aller Autofahrten kürzer als sechs Kilometer, fünf Prozent enden sogar schon nach einem Kilometer. In diesem Nahbereich können Fuß- und Radverkehr einen erheblichen Teil der täglichen Wege bestreiten und so den Umwelt belastenden Autoverkehr ersetzen. Das Fahrrad hat in Deutschland noch großes Potenzial. Derzeit wird es für neun Prozent aller Wege genutzt.
Beispielsweise in den Niederlanden nehmen die Menschen auf 27 Prozent ihrer Wege das Rad.
Klimaschutz wird in allen Bereichen immer wichtiger und drängender. Deshalb setzt sich der
Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) dafür ein, auch bei Urlaubsreisen ökologische Belange stärker zu berücksichtigen. Er unterstützt den nachhaltigen Tourismus, der sowohl soziale, ökologische, als auch wirtschaftliche Verträglichkeitskriterien erfüllt.
Gesprächspartnerin: Andrea Caspers
Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V.
Stellvertretende Sprecherin der Kreisgruppe Kleve

Anlässlich der erfolgten EU-Zertifizierung des "Schnecken-Schlacht- und Verarbeitungsbetriebes" Grafschafter Weinbergschneckenzucht feierte Familie Dickel gemeinsam mit Landwirtschaftsminister Uhlenberg und vielen weiteren geladenen Gästen das gelungene Modellprojekt "Schneckenzuchtbetrieb für NRW" in Moers.
Die Weinbergschnecke ist immer schon in Deutschland heimisch. Bereits die alten Römer wussten sie als Delikatesse zu schätzen. Bis heute ist sie in den Rheinwiesen zu finden.
Bis ins 19. Jahrhundert haben die Mönche im Cistercien-Kloster Kamp in Kamp-Lintfort die Weinbergschnecke in eigens dafür angelegten Schneckenparzellen gezüchtet, um diese während der Fastenzeit mit Kraut zu verspeisen. In der Bibel gilt die Weinbergschnecke weder als Fleisch noch als Fisch.
In der Grafschafter Weinbergschneckenzucht können Produkte küchenfertig verarbeitet (in Gemüsesud gar gekocht, schockgefrostet und einzeln entnehmbar) gekauft werden. Außerdem gibt es Angebote für Gruppenführungen und "Geschmackserlebnisse rund um die Weinbergschnecke".
Weitere Infos: www.gwsz.de

Am Niederrhein gibt es bereits seit Mitt April den ersten Spargel der Saison. Neben dem Verkauf schreiben die Spargelbauern auch die Verbraucherinformation groß: Der "gläserne Betrieb" ist Motto auf vielen Spargelhöfen der Region.
Die Spargelernte auf den Feldern des Hofs Heinen in Wesel-Obrighoven hat bereits am 12. April begonnen. Aufgrund des kühlen Wetters konnten anfangs allerdings noch keine großen Mengen gestochen werden. Bis zum Ende der Spargelsaison zu St. Johannes im Juni setzt Peter Heinen aber noch bis zu 17 Saisonarbeiter ein.
Auf ca. 6,5 Hektar baut die Familie Heinen seit 18 Jahren das beliebte Frühlingsgemüse an. Im Jahresverlauf folgen dem Spargel dann Mitte Mai Erdbeeren und im Spätsommer verschiedene Apfelsorten in die Regale des Hofladens auf der Obrighovener Straße 121 und des Verkaufsstandes nahe der Schermbecker Landstraße.
Wichtigstes Ziel niederrheinischer Spargelbauern, wie der Familie Heinen, ist es, den Kunden ein qualitativ hochwertiges Produkt anzubieten. Damit die Spitzenqualität des Spargels erhalten bleibt, muss die Zeitspanne zwischen dem Stechen und dem Verzehr so kurz wie möglich gehalten werden. Dieses Ziel wird durch perfekte Abläufe von der Ernte über Waschen, Sortieren, Abpacken und den bevorzugten Absatzweg der Direktvermarktung erreicht.
Familien und Gruppen können sich auf dem Hof Heinen an Ort und Stelle über das Ernten, Waschen, Sortieren, Verpacken und Schälen des Spargels informieren und auch selbst im Spargelstechen versuchen.
Nach rechtzeitiger Voranmeldung finden vorwiegend sonntagvormittags Führungen zu den Feldern und in die Verarbeitungshallen statt. Nach Wunsch kann der Besuch auf dem Spargelhof auch mit einem Imbiss oder einem Spargelessen abgerundet werden.
Informationen zu weiteren direkt vermarktenden Betrieben am Niederrhein unter:
und bei der Geschäftsstelle Direkt- und Regionalvermarktung am Niederrhein, EntwicklungsAgentur Wirtschaft, Kreis Wesel, Tel: 0281 / 207 4923